Beste Ideen Magazin
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aus der Pressemitteilung nach der Vorstandssitzung am 04.11.2011:
Familien stärken - auf drei ganz verschiedenen Wegen.
Der Vorstand der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin hat sich in seiner fünften Sitzung im November 2011 für die Förderung von insgesamt sieben Projekten entschieden. Für deren Realisierung wurden Stiftungsmittel in Höhe von 26.943 EUR bereitgestellt.
Somit wurden in diesem Jahr bisher 49 Projekte mit 279.555 EUR gefördert.
„Entdeckungsreisen in die Welt des Jugendstils“, „Miteinander lernen - Voneinander lernen, Themenabende für und von Eltern“ und „Beschwerdemanagement für und von jungen Menschen“
– das sind drei Projekte, die neue gemeinsame Erfahrungen anbieten, Eltern als Erziehende stärken und Beschwerdemöglichkeiten im ‚Familienersatz‘ eröffnen.
Entdeckungsreisen in die Welt des Jugendstils – Stiftung Bröhan-Museum
Das Museum wird sich gezielt für Familien öffnen und sie einmal im Monat zu einer spannenden Entdeckungsreise mit allen Sinnen in die Welt des Jugendstils einladen. Ein attraktives, abwechslungsreiches Angebot mit Musik, Märchen, Rundgänge und Suchspiele erwartet sie – jedes Mal geht es um etwas anderes. Im praktischen Teil erstellen die Kinder, gemeinsam bzw. im Dabeisein der Erwachsenen, eigene kleine Kunstwerke, ertasten Materialien, tauchen ein in die Welt der Märchen oder gehen nach dem Museumsbesuch in den Charlottenburger Schlosspark. Die Familiensonntage münden in eine kleine Extra-Ausstellung, in der die Ergebnisse der Workshops (Zeichnungen, Collagen, Fotodokumentation) zusammen mit den Kunstwerken, die als Inspiration gedient haben, gezeigt werden. Bei einem Abschlusstermin können die Kinder ihren Angehörigen und Freunden "ihre" Vitrine im Bröhan-Museum zeigen.
Kontakt: Stiftung Bröhan-Museum, Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Berliner Secession – www.broehan-museum.de
Miteinander lernen - Voneinander lernen, Themenabende für und von Eltern – Gemeinwesenverein Haselhorst e.V.
Ein sehr niedrigschwelliges Projekt, am Bedarf orientiert, das überwiegend im vertrauten Kreis und Umgebung stattfinden wird. Hier haben Eltern die Möglichkeit in offener Atmosphäre Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und mitzureden. Je nach Thema stehen entweder Information oder Austausch oder praktisches Tun im Vordergrund. Manchmal werden die Eltern zu den Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrung an andere Eltern weiter geben, manchmal sind es die eingeladenen Referent/-innen. Die Themen reichen von ganz praktischen Fragen, z.B. "Wie kann ein Kindergeburtstag für wenig Geld ein Highlight werden?" über entwicklungspsychologische bis zu gesundheitlichen Fragen oder der Austausch über (Kinder-)Krankheiten.
Zeitrahmen des Projektes: Januar 2012 – Dezember 2012
Kontakt: Gemeinwesenverein Haselhorst e.V. - www.gwv-haselhorst.de
Beschwerdemanagement für und von jungen Menschen – Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Junge Menschen, die aufgrund schwieriger Lebenshintergründe in Einrichtungen der Jugendhilfe betreut werden, können zu Konfliktmanager/-innen werden. Sie lernen in einem Workshop die Methoden der Konfliktbewältigung und Mediation sowie deren Anwendung, z.T. in Rollenspielen, um auf ihre zukünftigen Anforderungen gut vorbereitet zu sein.
Danach stehen sie anderen Jugendlichen zur Seite, die Beschwerden in und über Einrichtungen der Jugendhilfe haben. Ziel ist es, bei ihnen in Konfliktfällen Schwellenängste abzubauen und sie zu ermutigen, ihre Rechte wahrzunehmen.
Auch seitens der Einrichtungen aus dem Bereich ‚Hilfen zur Erziehung‘ besteht Interesse, aufkommenden Konflikten in ihren Einrichtungen abhilfe zu schaffen und dies mit finanzieller Beteiligung zu unterstützen.
In Einrichtungen, in denen junge Menschen betreut werden, bleiben Konflikte unterschiedlichster Art nicht aus. Eine nicht ausgesprochene Beschwerde kann das Zurückziehen in sich selbst oder eine grundsätzliche Verweigerung des Angebotes zur Folge haben. Dementsprechend ist es notwendig, ein attraktives Beschwerdemanagement anzubieten, das jungen Menschen die bestmögliche Bearbeitung ihrer Beschwerde ermöglicht und einen guten Ausgang gewährleistet.
Kontakt: Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH - www.pfefferwerk.de
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aus der Pressemitteilung nach der Vorstandssitzung am 02.09.2011:
Chancen und Risiken
gibt es fast überall – es kommt darauf an, richtig damit umzugehen.
Der Vorstand der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin hat sich
in seiner vierten Sitzung im September 2011 für die Förderung von insgesamt sechs
Projekten entschieden. Für deren Realisierung
wurden Stiftungsmittel in Höhe von 41.080 EUR bereitgestellt.
Somit wurden in diesem Jahr bisher 42 Projekte mit 252.612 EUR gefördert.
"Talk'n'Show" - Die erfolgreichen
schulischen Projekttage werden im 2. Jahr durch die jfsb und die Medienanstalt
Berlin-Brandenburg gefördert.
"Talk'n'Show" - Projekttage zu Chancen und
Gefahren sozialer Netzwerke mit GrundschülerInnen und Eltern
Sind sich gerade auch
jüngere Schüler der Risiken eines freien Umgangs mit persönlichen Daten im
Internet bewußt? Und wie können Sie -auch ohne drohend erhobenen Zeigefinger-
die Chancen einer vernetzten Gesellschaft ohne Risiken erfahren?
In 12 Projekttagen werden
sich Schülerinnen und Schüler von 6. Klassen kreativ mit der Nutzung sozialer
Netzwerke auseinandersetzen – durch praktische Medienarbeit. Themen dabei sind:
Selbstdarstellung, Datenschutz, Privatsphäre und Cybermobbing. Am Ende ensteht
eine Talkshow, in der Schüler in verschiedenen Rollen kontrovers das Thema
‚Soziale Netzwerke‘ behandeln. Die selbst erarbeiteten Medien wie kleine Filme,
Fotostory oder Plakte werden darin integriert – echte Medienarbeit eben.
Gezeigt wird das
Ganze auch bei einem anschließenden Elternabend. Dort nehmen die Eltern ihre
Kinder als risikobewußte NetznutzerInnen wahr und die SchülerInnen lernen die Befürchtungen
der Eltern und Pädagoginnen verstehen.
Kontakt: Metaversa e.V. – www.metaversa.de
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aus der Pressemitteilung nach der
Vorstandssitzung am 09.06.2011:
Alles anders und trotzdem was Gemeinsames: nachhaltige Weiterentwicklung für Groß und Klein
Der Vorstand der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin hat sich in seiner dritten Sitzung im Juni 2011 für die Förderung von insgesamt acht Projekten entschieden. Für deren Realisierung wurden Stiftungsmittel in Höhe von 52.450 EUR bereitgestellt.
Somit wurden in diesem Jahr bisher 36 Projekte mit 181.532 EUR gefördert.
DEIN Körper gehört DIR!" und „Wer wird Visionär? eine Spiel und Wissensshow“
– das sind zwei Projekte, die sich mit relevanten und gleichermaßen brisanten Themen beschäftigen: „sexualisierte Gewalt“ und „Klimawandel“. In beiden Projekten geht es um Aufklärung und Wissensvermittlung, um Verstehen und aktives Handeln – und das geht jeden was an!
"DEIN Körper gehört DIR!" - Prävention vor sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen
Aus vielen aktuellen Anlässen ist das Thema in der gesellschaftlichen Debatte. Oder schon nicht mehr? In dem Projekt wird es auf jeden Fall um nichts anderes gehen: mit gespielten Szenencollagen wird sensibilisiert, mit spiel- und theaterpädagogischen Methoden erfolgt Lernen über die unmittelbare Erfahrung von Gefühlen und Situationen, wird die Wahrnehmung geschult, z.B. das Erkennen von an-genehmen, unangenehmen und komischen Gefühlen. Was sind „Ja-Gefühle“, was sind „Nein-Gefühle“? Drei Wochen, je ein Projekttag, das schafft Raum und Platz für Vertrauen, auch für zurückhal-tende Schülerinnen und Schüler. Nachhaltigkeit erfährt das Projekt durch die Intensität und auch durch die Einbeziehung der erwachsenen Bezugspersonen der Kinder – Eltern und Lehrer/-innen.
Kontakt: Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Berlin e.V. – www.lagstb.de
Wer wird Visionär? Spiel und Wissensshow – Berlin 21 e.V.
Die Welt retten, dazu Jugendliche auf spielerische Art an das Thema „Nachhaltigkeit“ und an Eigeninitiative heranführen. Das ist die Idee einer witzigen, temporeichen Spiel- und Wissensshow zum Klimawandel und zur Übernutzung der natürlichen Ressourcen. Das Spiel setzt auf Lernen und Verstehen über Spass und Spannung, auf emotionale Erreichbarkeit, die zu verantwortungsvollem Handeln und zu kreativen Lösungsansätzen motiviert. Die Zielgruppe sind Berliner Schülerinnen und Schüler aller Schultypen im Alter von 14 bis 17 Jahren, die über Werbung an ca. 300 Schulen erreicht werden.
Anfang September geht’s an den Start, zunächst mit den Wettbewerben auf Bezirksebene. Das große Finale wird dann auf der Jugendmesse YOU ausgetragen – die Veranstalter rechnen mit 2.500 Beteiligten.
Die Idee zur Spielshow ist als offizielles Projekt der UN-Weltdekade 2010/2011 "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet worden.
Kontakt: Berlin 21 e.V. - www.berlin21.net
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aus der Pressemitteilung nach der
Vorstandssitzung am 08.04.2011:
Familie verstehen, Engagement erlernen, Verantwortung übernehmen
Der Vorstand der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin hat sich in seiner zweiten Sitzung im Jahr 2011 für die Förderung von insgesamt 11 Projekten entschieden. Für deren Realisierung wurden Stiftungsmittel in Höhe von 48.932 EUR bereitgestellt. Somit wurden in diesem Jahr bisher 28 Projekte mit 163.082 EUR gefördert.
‚Wer gehört zu mir? Die Familienbox’, und ‚Lernen durch Engagement’ – das sind 2 besondere Projekte die sich praktisch den Themen Familie verstehen, Engagement erlernen und Verantwortung übernehmen annähern.
Wer gehört zu mir? Die Familienbox - 10 Workshops zu ‚Familie’
In „Wer gehört zu mir? Die Familienbox“ werden sich die teilnehmenden Kinder mit dem Begriff „Familie“ auseinandersetzen und ihre eigene Wahrnehmung zum Thema schärfen. Wen zählen Kinder heutzutage zu ihrer Familie. Trifft die die hippe Patchwork-Familie auf die Großfamilien der Migranten? Wie nehmen Kinder heutzutage Familie wahr? Wen zählen sie selbst zu ihren Familienmitgliedern und wie war das bei ihren Eltern und Großeltern?
Im Laufe von zehn Workshops erstellen die Kinder ihre eigene Familienbox. Wer und was da rein kommt, bestimmen sie selbst: Zeichnungen, Bilder, Stammbäume, Fotos aber auch kleine Filme, Interviews oder erzählte Geschichten und Texte.
Kontakt: Freispieler e.V.
Lernen durch Engagement - ein Schulnetzwerk für Demokratie und Sozialkompetenz
Vorlesen oder Mitsingen im Altenheim an der Ecke? Ein Schulradio gibt den Schulnachbarn eine Stimme für das, was im Kiez los ist?
Lernen durch Engagement verbindet gesellschaftliches Engagement der SchülerInnen mit fachlichem Lernen. 200 SchülerInnen an 7 Schulen ab der 7. Klasse setzen sich durch Engagement für das Ge-meinwohl ein und das nicht zusätzlich zur Schule, sondern als Teil des ganztägigen Lernens, verknüpft mit den Lerninhalten von Schulfächern.
Schüler und Lehrer trainieren Demokratie- und Sozialkompetenz, lernen Wissen praktisch anzuwenden und produktiv für die Gesellschaft einzubringen. Sie verstehen schulische Inhalte tiefer und umfassender. Sie werden motivierter, selbstbewusster und leistungsstärker, ihre Haltung zu Schule wird positiver. Schule verändert sich: sie öffnet sich nach außen, entwickelt ein Klima der Kooperation und verstärkt die individuelle Förderung von Schüler/-innen.
Kontakt: Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH - www.pfefferwerk.de
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aus der Pressemitteilung nach der
Vorstandssitzung am 11.02.2011:
Übergänge gestalten, literarisch fremde Kulturen entdecken und die Eltern- & Kinderwelt mit Kreativität zusammenführen
Der Vorstand der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin hat sich in seiner ersten Sitzung im Jahr 2011 für die Förderung von insgesamt 17 Projekten entschieden. Für deren Realisierung wurden Stiftungsmittel in Höhe von 114.150 EUR bereitgestellt.
‚Acht Weddinger Kinder kommen in die Schule’, und das ‚Literaturfest für Kinder’ sowie die ‚Familien-welt’ – das sind 3 besondere Projekte die sich aktiv mit Unterschieden und Übergängen beschäftigen.
Übergänge betrachten, Übergänge aktiv gestalten – ‚Acht Weddinger Kinder kommen in die Schule’
Eine Gruppe von Weddinger Kindern - die meisten nicht deutscher Herkunft - dokumentiert mit der Filmkamera ihr letztes Kinderladenhalbjahr und die ersten Monate in der Schule. Welche Fragen haben sie an die Schule? Was erwarten sie? Was erwarten ihre künftigen Lehrer? Wie können beide Seiten sich auf diese Erwartungen vorbereiten? Und wie ist die Situation, nachdem die Kinder dann eingeschult worden sind?
Die Kinder interviewen ihre Eltern, Erzieher und künftigen Lehrer. Sie äußern ihre eigenen Gefühle und Empfindungen und machen daraus - unterstützt von einem Filmemacher und medienpädagogisch ge-schulten Erzieherinnen - ihren eigenen Film.
Kontakt: Stadtkinder e.V. - www.stadtkinder-berlin.de
Fremde Kulturen, Fantasie und die Menschen dahinter - Literaturfest für Kinder im Rahmen der 13. Buchnacht
Bücher sind nicht nur für Kinder der Eintritt in eine faszinierende Fantasiewelt. Das Interesse an fremden Kulturen wird so geweckt. Dabei die Menschen erleben zu können die hinter den Büchern, deren Fanta-siewelten stehen – das bietet das Literaturfest für Kinder am Nachmittag des 14. Mai rund um die Adal-bertstraße und Dresdener Straße.
Der Eintritt für alle Veranstaltungen des Literaturfests und der 13. Buchnacht ist wie immer frei.
Kontakt: Lange Buchnacht e.V. - www.lange-buchnacht.de
Wissen, Erfahrung, Improvisation in Elternwelt und Kinderwelt
Familienwelt – eine neue Veranstaltungsreihe für Eltern & Kinder
Die Veranstaltungsreihe Familienwelt in Charlottenburg-Wilmersdorf setzt sich aus der Elternwelt und der Kinderwelt zusammen. Die Veranstaltung Familienwelt wird vier Mal in 2011 jeweils Samstag in der Zeit von 16-18 Uhr stattfinden.
Die Anstöße zu aktuellen pädagogischen Themen für Eltern, die Erfahrung der Eltern und die Suche nach anderen Handlungswegen mit dem Improvisationstheater, das zeichent die Elternwelt aus. Das ist ein neuer Zugang zu Erziehungsfragen und zur Information über Angebote für Eltern.
Gemeinsam eigene Geschichten improvisieren in einem Wechselspiel aus Theaterinput und Improvistionstheater. Die Fantasie anregen, spontan Geschichten weiterspinnen, Kooperation erfahren, angeleitet durch eine Theaterpädagogin – das ist die Kinderwelt.
Das Projekt wird in Kooperation mit dem Lokalen Bündnis für Familie Charlottenburg-Wilmersdorf durchgeführt.
Kontakt: AmBerCo e.V. - www.amberco.de
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aus der Pressemitteilung nach der
Vorstandssitzung am 26.11.2010:
‚Auseinandersetzung, Reflexion, Respekt’ - zum christlich-muslimischen Zusammenleben anregen und die familienfreundliche Vielfalt Berlins beleuchten
Der Vorstand der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin hat sich in seiner letzten Sitzung im Jahr 2010 für die Förderung von insgesamt 14 Projekten entschieden. Für deren Realisierung wurden Stiftungsmittel in Höhe von 64.129 EUR bereitgestellt. In diesem Jahr wurden bisher 61 Projekte (und 8 Förderungen Schule&Co 3 im 2. Jahr) mit insgesamt 321.650 EUR Fördersumme unterstützt.
„Die göttliche Odette“ und „Die Lange Nacht der Familie“ - das sind 2 außergewöhnliche Projekte rund um das vielschichtige Zusammenleben in Berlin. Den Umgang mit Vielfalt als Stärke Berlins zu fördern, steht dabei im Vordergrund.
Christlich-muslimische Liebe in den Zeiten von heute – ‚Die göttliche Odette’
Eine christliche Schülerin ist in ihren muslimischen, und bereits verlobten, Mitschüler verliebt. Das Theaterprojekt "Die göttliche Odette" von Rolf Kemnitzer aus Berlin regt zu einer kritischen Reflexion über christliche und muslimische Glaubensinhalte an. Darüber hinaus werden Wertvorstellungen hinterfragt und Möglichkeiten für ein respektvolles Miteinander aufgezeigt. Es werden vor allem Jugendliche zwi-schen der 8. und 10. Klasse angesprochen. Schwerpunkt sollen jedoch die inhaltliche Beschäftigung, sowie die Vor- und Nachbereitung mit den Schulen, zu diesem Thema sein. Zusammen mit der Evange-lischen Landeskirche wird ein Begleitheft erstellt und eine Internetpräsenz gewährleistet. Hierzu gehören inhaltliche Beiträge, vor allem zur Genderthematik, zu Ehe und Familie aus christlicher und muslimischer Sicht, zur Religionsfreiheit und Toleranz.
Kontakt: Türkisch-Deutsches Zentrum e.V. - www.tdz-berlin.de
Das familienfreundliche Berlin beleuchten – Lange Nacht der Familie am 14. Mai 2011
Viele Angebote, die sich die Akteure des Berliner Familienbündnisses und ihrer Mitstreiter für die lange Nacht im Mai 2011 haben einfallen lassen, kreisen um den Themenkomplex Dunkelheit, Abenteuer, Gruseln und Geborgenheit. Familie, das bedeutet für alle Beteiligten nicht zuletzt: jede Menge Alltag und vergleichsweise wenig Höhepunkte und besondere Erlebnisse. Und doch sind es gerade die gemeinsamen Erlebnisse außerhalb von Alltagsroutine, in denen sich Familien in besonderer Weise neu entdecken und in denen ihre inneren Konstellationen in Bewegung geraten können. Ein gewünschter Nebeneffekt ist eine Intensivierung des Netzwerkes der im Familienbereich Berlins tätigen Akteure durch das gemeinsame Projekt. Diese wird über den Projektzeitraum hinaus eine nachhaltige Wirkung haben, indem sie den Boden für künftige Kooperationen bereitet.
Kontakt: Berliner Bündnis für Familie / Verband für sozial-kulturelle Arbeit - www.familiennacht.de
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aus der Pressemitteilung nach der
Vorstandssitzung am 24.09.2010:
Ein Buch – das Ergebnis von Erzählen und Schreiben, aber auch von Gestalten und Herstellen
Der Vorstand der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin hat sich
in seiner Sitzung im September für die Förderung von insgesamt 8
Projekten entschieden. Für deren Realisierung wurden Stiftungsmittel in
Höhe von 37.485 EUR bereitgestellt. In diesem Jahr wurden bisher 57
Projekte mit insgesamt 257.500 EUR Fördersumme unterstützt.
"Buch und Glück“ und „das muss ich dir erzählen...“ - das sind 2 außer- gewöhnliche Projekte rund um das Erzählen und Gestalten. Wieder einmal steht Bildung von Kopf, Auge, Hand und Ohr im Fokus von Förderentscheidungen. Diesmal ganz klassisch – diesmal nicht digital.
„Buch und Glück“ - machen Bücher glücklich?
Das werden auch die Kinder selbst erfahren müssen! Aber ein weiteres Jahr lang haben sie dazu beste Möglichkeiten im Atelier Bunter Jakob in der Berlinischen Galerie in Kreuzberg. Das Projekt beschäftigt sich mit zwei originellen Buchformen: dem Buch als persönliches Kunstwerk oder Künstlerbuch und dem Buch als experimentellen Ausstellungskatalog, selbst gemacht in Wort und Bild, als ein zeitgenössisches Sammelsurium kindlicher Perspektiven 2010 auf die Kunst (im Museum) und das Leben in Berlin.
Das Projekt „Buch & Glück“ kombiniert eine Reihe von Formaten, die nicht nur die Bereiche Freizeit, Familie und Schule miteinander verbinden, sondern auch die praktische Arbeit und ihre Reflexion. Inte-ressieren Sie dabei ein offenes Bücheratelier? Das Familiencafé Satzbaustelle? Schulische Projektwo-chen? Ausstellungen oder Fachforen?
Kontakt: Jugend im Museum e.V. c/o SMB-Besucherdienste - www.jugend-im-museum.de
das muss ich dir erzählen... zusammen drei Generationen und über viele Sprachen hinweg!
Kinder, Eltern und Großeltern werden in gemeinsamen Werkstätten zu Erzählern und Autoren. Die Werk-stätten werden geleitet von Schriftstellern, die neben ihrer literarischen und didaktischen Kompetenz auch Sensibilität für verschiedene kulturelle Erfahrungswelten einbringen. Es werden Anreize geschaffen, mit der deutschen Sprache zu experimentieren, in unterschiedlichen Muttersprachen zu schreiben oder beides zu verbinden.
Die drei Generationen schauen aus verschiedenen Perspektiven auf ihre Berliner Erfahrungen, Erinne-rungen und Erlebnisse und geben diesen in literarischen Werken eine Gestalt. Neue Dialoge entstehen und das gemeinsame künstlerische Schaffen überwindet Denkschranken und stiftet neuen Gemeinsinn.
Nach der Werkstattphase werden die entstandenen Texte auf öffentlichen Lesungen in angesehenen Kultureinrichtungen präsentiert.
Kontakt: Kulturpate e.V. - www.kulturpate-ev.de
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aus der Pressemitteilung nach der
Vorstandssitzung am 23.04.2010:
Autobiografisches eines Stadtteils von ganz weit draussen und
Biografisches von besonderen Orten
„Who is Who“ und „Kultur in Bewegung“ – das sind zwei bemerkenswerte Projekte mit Geschichts-schreibung, Forschergeist und Kreativität. Der Vorstand der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin hat sich in seiner letzten Sitzung Ende April für die Förderung von insgesamt 17 Projekten ent-schieden. Für deren Realisierung wurden Stiftungsmittel in Höhe von 83.000 EUR bereit gestellt. In die-sem Jahr wurden bisher 30 Projekte mit insgesamt 156.000 EUR Fördersumme unterstützt.
Who is Who – Geschichte(n) über die Geschichte(n) schreiben, zeigen, spielen
Wer ist wer? Was für eine Frage! Und die wird im Falkenhagener Feld gestellt, einer Hochhaussiedlung in Spandau. Dort leben Menschen, deren Bildungsstand und Mobilität besonders niedrig sind, so heißt es. In dem Projekt geht es um Partizipation, um Teilhabe, um Beteiligung. Die Menschen können ihre Geschichte erzählen, ihre Verbindungen zu anderen Menschen, eben das, was sie von sich preisgeben möchten. Sie können es aufschreiben und mit Fotos dokumentieren. Es entsteht eine Sammlung von autobiografischem Material, ein Bild der Gemeinde und ein Bild vom WIR. Die Projektteilnehmer/-innen werden zu Autoren, Regisseuren und Darstellern ihrer eigenen Geschichte und zu Mitautoren einen ge-meinsamen gesellschaftlichen Chronik. Mit einer Ausstellung und einem Theaterstück wird am Ende alles für alle zu sehen sein.
Kontakt: JugendTheaterWerkstatt Spandau e.V. – www.jugendtheaterwerkstatt.de
Kultur in Bewegung – bewegte Kultur
Jugend forscht – mal ganz anders. Hier geht es um Historisches. Um die Sensibilisierung der jungen Generation für die Baukultur, um Denkmale der Technik- und Verkehrsgeschichte. Im Rahmen von acht Workshops, angebunden an acht bezirkliche Regionalmuseen über die Stadt verteilt, besuchen die Jugendlichen die besonderen Orte, recherchieren vor Ort und in Archiven, interviewen Zeitzeugen und Passanten – Architekten, Archäologen, Restauratoren und Denkmalpfleger leisten dabei wertvolle Beiträge. Am Tag des offenen Denkmals treffen sich Denkmale mit jugendlicher Kreativität. In kreativen Führungen oder Lesungen, sogar in Theaterstücken, werden die Workshopergebnisse präsentiert.
Kontakt: Denk mal an Berlin e.V. – www.denk-mal-an-berlin.de
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aus der Pressemitteilung nach der Vorstandssitzung am 19.02.2010:
Wehende Fahnen in der Luft über Prenzlauer Berg, phantastische Geschichten aus dem Wasser und „Bühnen“-ständiges in Schöneberg
„Flagge zeigen als integrative Kunst“, „Mythen und Geheimnisse um das nasse Element“ – das sind die zwei luftigsten Projekte mit Tiefgang. „Mobbing in Szene“ ist das dritte bemerkenswerte von insgesamt 12 Projekten, für dessen Förderung sich der Vorstand der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin in seiner ersten Sitzung in diesem Jahr, am vergangenen Freitag, entschieden hat. Insgesamt wurden 67.065 EUR an Fördermitteln bewilligt. 2009 wurden insgesamt 106 Projekte mit 496.000 EUR Fördersumme unterstützt sowie zwei Darlehen in Höhe von 45.000,- EUR ausgereicht.
Fahnenwechsel – zu allen Zeiten gab es auch Friedensfahnen
Symbolische Inhalte traditioneller Fahnen werden durch neue Inhalte und Werte gesellschaftlichen Miteinanders ausgetauscht – Freude an der eigenen Kreativität und am gemeinsamen Erlebnis, an Begegnung, Austausch und an gegenseitigen Anregungen. Erfahrene behinderte Sonnenuhrkünstler/-innen arbeiten in kleinen Teams mit Schüler/-innen aus zwei Förderschulen – und es wird bunt, wenn im September 30 bis 40 individuelle Friedensfahnen und 10 fast vier Quadratmeter große Fahnen am großen Schornstein der Kulturbrauerei befestigt werden. Nicht nur Kunstereignis, auch Grußbotschaften an neue Freunde und Demonstration des Friedens mit behinderten Menschen.
Kontakt: Sonnenuhr e.V. / RambaZamba – www.sonnenuhr-berlin.de
Über Nixen und Wassermänner – Erzählen will geübt sein
Versunkene Schätze und Städte, Seeungeheuer, Meerjungfrauen, Sirenen, Wassermänner – schon seit Urzeiten ranken sich Mythen und Geheimnisse um das nasse Element. Ganz besonders an Skandinaviens Welterzähltag am 20.03.2010 – und das schon seit über 20 Jahren. Jetzt auch bei uns in Berlin! Dafür sorgen in der Zeit von März bis Juni professionelle Märchenerzähler/-innen. Das Projekt ist zu Gast in zwei Weddinger Bibliotheken, um dort gemeinsam mit den kleinen Besucher/-innen aus umliegenden Grundschulen und Kitas in mehreren Workshops märchenhafte Wassergeschichten zu erfinden und dazu passende Exponate zu kreieren. Entstandene Geschichtenwelten, szenisch gesprochen, gestisch und musikalisch unterstützt gibt’s dann live zum Projektende. Die Geschichtenwelten-Ausstellung ist in beiden Bibliotheken zu sehen.
Kontakt: Kulturhus Berlin e.V. – www.kulturhus-berlin.de
Mobbing in Szene – Mobbing mit Beleuchtung
Auch unter Jugendlichen ist Mobbing an der Tagesordnung, gehört zum (Schul-)Alltag. Mancher mag schon Experte sein. Und genau der ist jetzt gefragt und alle Interessierten, die es werden wollen. Gleich auf zwei Gebieten: Theoretisches zum Thema und „praktische“ Erfahrungen damit sowie die Entwicklung eines entsprechenden Theaterstücks mit allem drum und dran. Es soll ein Forumtheaterstück für jugendliches Publikum ab 13 werden, eine interaktive und demokratische Spielform. Die Annäherung an das Mobbing-Phänomen und die Stückentwicklung erfolgt interaktiv zwischen den Jugendlichen und den Theaterprofis von Strahl. Am Ende wird alles beleuchtet, zur Premiere und in vielen Vorstellungen danach.
Kontakt: Theater Strahl Berlin e.V. - www.theater-strahl.de
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aus der Pressemitteilung nach der Vorstandssitzung am 29.09.09:
Keine Gewalt und keine Unfälle!
Die „Stärkung von hörgeschädigten Jugendlichen“ und „Bauen in eigener Sache“ - die Sanierung einer Skater-Anlage in jugendlicher Eigeninitiative - das sind die zwei bemerkenswertesten Projekte von insgesamt 11 Projekten, für dessen Förderung sich der Vorstand der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin in seiner Septembersitzung entschieden hat. Insgesamt wurden 48.800 EUR an Fördermitteln bewilligt. In diesem Jahr wurden bisher insgesamt 91 Projekte mit 490.000 EUR Fördersumme unterstützt.
Gehörlos aber nicht hilflos. Gehörlos und sozial kompetent!
Gehörlose oder hörgeschädigte Mädchen und Jungen sollen Techniken und Methoden lernen, um sich zukünftig vor gewalttätigen Angriffen besser zu schützen, gefährliche Situationen realistischer einschätzen und sich dadurch angstfreier im öffentlichen Raum bewegen zu können – damit nicht noch mehr von ihnen Opfer von Gewalt werden müssen. Das passende Konzept erarbeiten hörende und gehörlose Expert-/innen im Bereich Gewaltprävention.
Integrierte Elemente der Musik-, Kunst-, Theater- u. Poesiepädagogik geben die benötigte Leichtigkeit für ein nicht ganz leichtes Thema – nicht zuletzt für eine bessere Erreichbarkeit der Zielgruppe.
Und dann wird trainiert – in Trainings zur sozialen Kompetenz-, Selbstbehauptung und -verteidigung. Männliche und weibliche gewaltbereite und von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche können sich in den Kursen fit machen und an ihrer inneren Stärke arbeiten.
Für Eltern und andere Bezugspersonen wird ein Sensibilisierungsworkshop für das Thema angeboten.
Kontakt: Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V. – www.gehoerlosekinder.de
Projekt mit Langzeitwirkung! Es gibt nichts Gutes außer man tut es!
Und von dem „Guten“ kommt in diesem Projekt viel zusammen: vor mehr als 10 Jahren bauten Jugendliche in Hellersdorf Nord, auf der Freifläche vor der Jugendeinrichtung ‚Senfte 10’ Rampen für BMX, Skateboarding und Inlineskating. Die Idee kam vom Kids & Co. e.V., das Geld von der jfsb.
Beteiligung, Sport, positive Identifikation, Kontinuität, Langzeitwirkung, Mitmacheffekt, ... für BMXler und Skater ist die Senfte 10 zum beliebten und stark frequentierten Jugendtreff geworden. Jetzt steht eine Grundsanierung an – wieder mit Beteiligung der Jugendlichen – Bauen in eigener Sache! Ein engagierter Vater leitet die Zimmermannsarbeiten an (!), ein Grafittikünstler vermittelt die Kunst, die Videogruppe hält die Aktivitäten im Bilde fest und erarbeitet eine Ausstellung, die jfsb unterstützt mit Fördermitteln.
Kontakt: Kids & Co. – Senfte 10 – www.kids-und-co.de
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aus der Pressemitteilung nach der Vorstandssitzung am 03.06.09:
Das Bewusstmachen von Momenten der Teilhabe und der Ausgrenzung im alltäglichen Umgang und die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Leitbilder – das waren die herausragenden Themen bei den 13 Förderentscheidungen des Vorstands der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin im Juni. Insgesamt wurden 66.075 EUR an Fördermitteln bewilligt (im Jahr 2009 bisher insgesamt 40 Projekte mit 283.000 EUR Fördersumme).
Krank, behindert, jugendlich und (auch noch) türkisch!?!
- da werden vielschichtige Gefühle von Fremdheit, Abwehr und Ausgrenzung hervorgerufen....
... und genau darum wird’s gehen bei dem Filmprojekt „Blickwinkel“ des Löwenkind e.V.
Betroffene Jugendliche aus türkischen und deutschen Familien liefern den Inhalt, der mit fiktionalen Charakteren in multiperspektivischer Darstellung aufbereitet wird. Vielschichtige Gefühle von Verständnis für lebensweltliche Hintergründe, Handlungen, Bilder, Symbole und Sprache können entstehen. Ganz nebenbei eignen sich die beteiligten Jugendlichen in allen filmtechnisch relevanten Bereichen Wissen an und können praktische Erfahrungen machen. Die Jugend- u. Familienstiftung (www.jfsb.de) unterstützt das Projekt.
Mehr Infos? www.loewenkind.de
Ort für trendige Väter– das ist der Papaladen!!
Das Väterzentrum Berlin des Mannege e.V. in der Marienburger Str. in Prenzlberg ist der trendige Ort, angesagt für Väter, die was auf sich und ihre neue Vaterrolle halten. Im Papaladen ist was los, vor allem Samstags, wenn berufstätige Väter Zeit haben. Bei der bunten Mischung von Angeboten vom Familienbrunch bis hin zum Carrerabahnrennen über Spielspaßerlebnisnachmittage und Ausflüge in den Großstadtdschungel findet jeder was zum Mitmachen, was auch zum Alter des Sprösslings passt. Die ‚Erfolgsstory’ des Väterzentrums begann im Herbst 2008 mit einer jfsb-Anschubfinanzierung und beachtlicher medialer Aufmerksamkeit. Es geht voran und weiter! Und die Jugend- und Familienstiftung (www.jfsb.de) unterstützt im zweiten Jahr, damit es bleibt, das Väterzentrum mit dem Papaladen und viele Väter noch an ihrem Leitbild feilen können.
Mehr Infos? www.vaeterzentrum-berlin.de